Freitag, 19. September 2014

[INTERVIEW] Im Interview Lena Hooge + Gewinnspiel



Kleiner Steckbrief zur Person

© Michael Kleinespel


Name: Lena Hooge
Geburtstag/Ort: 1973 in Berlin
Wohnort: Frankfurt am Main
Homepage: www.andrea-hackenberg.de
Familienstand: wilde Ehe
Kinder: eine Tochter
Genre: Liebesromane, ChickLit
Pseudonym: Lena Hooge ist das Pseudonym, unter dem ich etwas gefühlvollere, ernst angehauchte Romane veröffentliche. Angefangen habe ich als Heftroman-Autorin Cleo Birklund mit Mami- und Tierarztromanen im Martin Kelter Verlag. Unter meinem Geburtsnamen Andrea Hackenberg schreibe ich ChickLit.

Bisherige Veröffentlichungen: „Abgeferkelt“ im Juli 2012 bei Knaur, ca. 20 Heftromane in den Jahren 2003 und 2004


Ich mag: Strandspaziergänge, Screwball-Comedys, gelben Wackelpudding
Ich mag nicht: überdrehte Radio-Moderatoren am frühen Morgen, Romane ohne Happy End, Waldmeister

Einige Fragen an die Autorin

1.) Stellen Sie sich doch bitte kurz für meine Leser vor. 
Ich gehöre zu den Leuten, die beim Twix als erstes die Karamellschicht abknabbern, um zu gucken, ob auch Löcher im Keks sind. Trage Schuhgröße neunundreißigeinhalb, was ein echtes Problem ist, weil es die kaum gibt. Und habe einen Horror vor öffentlichen Toiletten – soweit die Hardfacts.

Gelernt habe ich den Beruf der Lokaljournalistin: Täglich Begegnungen mit neuen Menschen und eine tiefe Verwurzelung mit der Region, in der man lebt – das war genau mein Ding. Dann wurde ich arbeitslos und musste mich irgendwie über Wasser halten. In dieser Phase habe ich angefangen, Heftromane zu schreiben: zwei Stück pro Monat, jeweils 100 Seiten. Sonderlich viel Tageslicht habe ich dabei nicht gesehen, doch ich war beseelt von dem Gedanken, irgendwann mal ein „richtiges“ Buch zu veröffentlichen. Dieser Wunsch hat sich neun Jahre und zahlreiche Jobwechsel später erfüllt, als „Abgeferkelt“ im Droemer Knaur Verlag erschien, wo ich inzwischen meine Heimat als Autorin gefunden habe.

© privat (Lena Hooge)
2.) Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Mein Schreibtisch ist ehrlich gesagt immer ziemlich zugemüllt, irgendwie krieg ich da keine Ordnung rein. Für meinen vorsintflutlichen Laptop aus dem Jahr 2005 ist aber immer ein Eckchen frei. Das Ding ist nicht mehr internettauglich, Gott sei Dank – so gerate ich beim Schreiben gar nicht erst in Versuchung, meine Zeit zu versurfen.

3.) Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in Ihrer Freizeit?
Meistens lese ich dann, was andere schreiben. Verbringe Zeit mit meiner Familie und mit meinen Freunden. Und erfinde tausend gute Gründe, die einen Besuch im Fitnessstudio ganz unmöglich machen.

4.) Wenn Sie selbst als Leser/in unterwegs sind, welche Bücher lesen Sie am liebsten und was eher gar nicht?
Sehr gerne lese ich die Bücher von Jill Mansell, SEP, Rachel Gibson. Außerdem kaufe ich ständig irgendwelche Ratgeber, zuletzt ein Buch über das Prager Eltern-Kind-Programm PEKIP. Nicht ganz mein Fall sind blutige Thriller – dafür sind meine Nerven einfach zu schwach.

5.) Haben Sie einen Lieblingsfilm oder ein Film der Ihnen aus der Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
Ich sammele alte Hollywood-Komödien aus den 30er und 40er Jahren, im Schwerpunkt Screwball-Comedys von Billy Wilder oder Howard Hawks. Filme wie „His Girl Friday“ oder „Leoparden küsst man nicht“ schaue ich mir immer wieder an – in der vagen Hoffnung, mir hinsichtlich Spannungsaufbau, Dialogführung und Tempo wenigstens ein bisschen was abgucken zu können.
© Michael Kleinespel


6.) Erzählen Sie uns doch etwas über Ihr aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
In meinem Roman „Bauchgefühle“ geht es um gutes Essen, schöne Männer und die Tatsache, dass einem beides bei übermäßigem Konsum verdammt auf den Magen schlagen kann. Anfangs gab es da nur eine vage Vorstellung von einer Restaurantkritikerin auf Diät mit einem etwas komplizieren Liebesleben, aber davon bin ich sehr schnell wieder abgekommen: Erstens, weil ich Diäten grundsätzlich freudlos finde, und zweitens, weil ich während des Schreibens schwanger wurde und stark mit Übelkeitsattacken zu kämpfen hatte. Das hat mir die Recherche erschwert – ich konnte wochenlang kein Kochbuch durchblättern, ohne zu würgen – und mich gleichzeitig in dem Wunsch bestärkt, wenigstens meine Heldin Mari unbeschwert essen zu lassen. Und das tut sie jetzt auch, zumindest im ersten Teil des Buches.

7.) Wie lange schreiben Sie durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Ich bin eine sehr langsame Schreiberin und brauche inklusive Recherche etwa zwölf Monate, bis ich einen Text an meinen Verlag schicke. Bevor meine kleine Tochter zur Welt kam, habe ich neben meiner Vollzeittätigkeit als Journalistin vorwiegend an den Wochenenden und im Urlaub geschrieben. Im Moment bleiben mir nur ein paar Stunden spät abends und nachts, wenn das Baby schläft, was den ganzen Prozess noch weiter verlangsamt. Die ersten 100 Seiten sind immer die schlimmsten, danach rutscht die Handlung meistens von allein.

© Michael Kleinespel
8.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Ihre Leser freuen?
Im Februar 2015 erscheint der Roman „Schnucken gucken“ unter meinem Namen Andrea Hackenberg bei Droemer Knaur. Es ist ein Spinn-off von „Abgeferkelt“, und einige Figuren aus dem ersten Buch tauchen hier wieder auf – wenn auch nur in einer Nebenrolle. Im Mittelpunkt steht
eine Enthüllungsreporterin, die gerne die Welt retten würde, sich dabei aber selbst im Weg steht. Vor der Kulisse der Lüneburger Heide lasse ich sie auf verschrobene Künstlerseelen, einen attraktiven Ex-Freund und eine Leiche los. Ach ja – ein paar gekidnappte Hermeline kommen auch noch vor.

9.) Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihr erstes Buch veröffentlicht wurde? Werden Sie oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Nein, ich kann mich nach wie vor völlig unbehelligt bei Karstadt am Wühltisch vordrängeln. Nach Erscheinen meines ersten Romans bin ich alle drei Tage zu Hugendubel gegangen und habe die Bücherstapel so umarrangiert, dass mein Titel nicht zu übersehen war. Dieser spätpubertären Anfangseuphorie sollte ich jetzt beim zweiten Buch eigentlich entwachsen sein, aber versprechen kann ich nichts.

© Michael Kleinespel
10.) Die neue Generation ist das ebook, was halten Sie persönlich davon und wie sehen Sie die Entwicklung?
Anfangs war ich skeptisch und dachte: „Was nicht auf Papier gedruckt ist, kann ja nix taugen.“
Inzwischen bin ich selbst Besitzerin eines Kindle-Readers und völlig bekehrt: Da ich im Moment viel Zeit damit verbringe, meine Tochter zu stillen, weiß ich die praktischen Vorzüge dieser Geräte ganz anders zu schätzen – sie lassen sich lautlos mit nur einer Hand bedienen, während ich beim Bücherblättern mein Kind wahlweise aufwecke oder fallenlasse. Und natürlich brauchen diese bestechend praktischen Reader immer wieder neue Inhalte – und damit Autoren, die diese Inhalte liefern, liefern, liefern. Daher sehe ich im eBook und im Selfpublishing in erster Linie eine Chance.


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10 x je ein signiertes Printexemplar von "Bauchgefühle - Lena Hooge"
zu jedem Buch ist ein kleines Geschenk der Autorin bei, sowie Postkarten zum Buch
+
bei 3 Buchpaketen gibts noch einen Book-Charm-Anhänger dazu.

Klappenetext: (Textquelle: amazon.de)

Schönen Männern und gutem Essen kann Restaurant-Kritikerin Mari nicht widerstehen. Deshalb nascht sie bei jeder Gelegenheit – solange, bis ihr Bauch verrückt spielt: Sie wird schwanger und weiß nicht, von wem. Der attraktive Ben entwickelt sich vom unkomplizierten One Night-Stand zur ernsthaften Konkurrenz im Büro. Und was der wortkarge Simon im Schilde führt, durchschaut keiner so genau. Mari muss viel kosten, abschmecken und ausprobieren, bevor sie die Zutaten für ihr Glück-Menü beisammen hat.


Wie könnt Ihr gewinnen?

1.) Beantwortet die Gewinnspielfrage im Formular und füllt dieses komplett aus. Bei korrekter Beantwortung landet Ihr im Lostopf.

Gewinnspielfrage:
Wie alt war Mari, als sie ihren Vater zu Geschäftsessen in verschiedenen Sterne-Restaurants begleiten mußte?
(Hinweis: Die Lösung findet Ihr in der Leseprobe)

Einsendeschluss ist der 16.10.2014 um 12:00 Uhr

 

Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Lena Hooge für dieses Interview und den vielen Verlosungsexemplaren. Lieben Dank auch an den Droemer Knaur Verlag!


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Euer Wohnsitz sollte auf Grund der Versandkosten in Deutschland sein!
3.) Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach Auslosung von mir selbst versendet.

 4.) Die Verlosung wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und die Gewinner werden hier bekanntgegeben.
5.) Für verloren gegangene Postsendungen kann ich leider keinen Ersatz leisten!
7.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden
8.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


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Dienstag, 16. September 2014

[BUCHSERIE] Radioactive von Maya Shepherd


Klappentext: (Quelle: Amazon.de)
Nach dem Dritten Weltkrieg gleicht die Erde einem Trümmerfeld. Die letzten überlebenden Menschen haben sich in Sicherheitszonen verbarrikadiert, um sich vor der radioaktiven Strahlung zu schützen. Ein Überleben ist nur nach strengen Regeln und Gesetzen möglich. Es gibt weder Eigentum noch einen eigenen Willen. Die Legionsführer nehmen den Menschen jede Entscheidung ab. In dieser Welt ist kein Platz für Gefühle. Die Menschen leben nur noch um zu funktionieren, deshalb tragen sie Nummern statt Namen. D518 ist eine von ihnen. Geboren in dieser zerstörten Welt, hat sie nie ein anderes als dieses von Kontrolle bestimmte Leben kennengelernt. Dies ändert sich schlagartig, als sie von Gegnern der Regierung entführt wird. Alles, woran sie bisher geglaubt hat, stellt sich als eine Lüge heraus.

1.) Radioactive - Die Verstoßenen (03. Dezember 2012)

2.) Radioactive - Die Vergessenen (14. August 2013)

3.) Radioactive - Die Verlorenen (14. April 2014)

4.) Radioactive - Die Vereinten (10. Juli 2014)
  

   
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